Mensch zu Mensch e.V.

Unterstützung für eine junge Frau auf der Flucht

Im Frühjahr 2025 flüchtete eine junge Frau aus der Ukraine, die aufgrund einer
schweren Erkrankung vollständig auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Die Flucht war
für sie nicht nur eine Reise ins Ungewisse, sondern auch eine enorme körperliche
Belastung. Sie konnte lediglich einen alten, mehrfach geflickten Rollstuhl mitnehmen
– ein Hilfsmittel, das ihrem Bedarf kaum noch gerecht wurde und die Strapazen der
Flucht nur notdürftig überstand.

Für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen bedeutet ein ungeeigneter Rollstuhl
weit mehr als nur eingeschränkten Komfort. Er entscheidet darüber, ob sie sich
sicher bewegen können, ob sie am Alltag teilhaben können und ob sie ihre
Selbstständigkeit bewahren. In einer Fluchtsituation verschärft sich diese
Abhängigkeit dramatisch: Jede Unebenheit, jeder Meter Weg, jede Verzögerung
kann zur unüberwindbaren Hürde werden.

Der Verein Mensch zu Mensch konnte dank einer großzügigen Sachspende einen
modernen Aktivrollstuhl organisieren und der jungen Frau übergeben. Dieses
Hilfsmittel bedeutet für sie nicht nur eine deutliche Verbesserung ihrer Mobilität,
sondern auch ein Stück Würde und Selbstbestimmung zurückzugewinnen – in einer
Lebensphase, die von Verlust, Unsicherheit und körperlicher Belastung geprägt ist.

Dieses Beispiel zeigt, wie gezielte Unterstützung das Leben einzelner Menschen
unmittelbar verändern kann. Jede Spende, jede helfende Hand und jedes
Engagement trägt dazu bei, das Leid der Betroffenen zu lindern – sowohl vor Ort in
der Ukraine als auch hier in Deutschland.